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Was ist Hypnose?

 

In hypnotischen Trance passieren unerwartete Dinge und ein Mensch kann etwas sehen, riechen oder schmecken, was es gar nicht gibt oder umgekehrt ignorieren, was tatsächlich existiert.

Leider geraten seit Jahrhunderten wissenschaftlich bestens erforschte und bewährte Therapien in Vergessenheit. So erging es auch der Heilhypnose, die lange schulmedizinisch verkannt und belächelt wurde.

Doch schon 4000 v. Chr. wurde Hypnose, in abgewandelter Form von den Sumerern, dem ältesten Kulturvolk der Erde, therapeutisch zur Heilung eingesetzt. Auch viele andere Kulturen beschrieben Heilungsrituale mit Trancezuständen.



Erst im 18. Jahrhundert fand diese sanfte und gleichzeitig intensiv wirksame Heilkunst wieder neue Verbreitung. Anton Messner und später berühmt gewordene Therapeuten, wie der Augenarzt James Braid, Sigmund Freud oder auch Carl-Gustav Jung setzten hypnoseähnliche Zustände zur erfolgreichen Heilung ihrer Patienten ein. Eine breitere Anerkennung dieser nachhaltigen und sanft wirkenden Therapie findet jedoch erst seit wenigen Jahren statt.



Mit Milton Erickson (1901-1980) verfeinerte sich die Hypnose im letzten Jahrhundert durch seine besonderen Fähigkeiten und er hatte für seine überaus erfolgreiche, Hypnotherapie genannte Methode, die klare Einstellung: "Jeder Mensch kann grundsätzlich hypnotisiert werden" und er entwickelte hierfür geradezu geniale, indirekt wirkende Sprachmuster.

 

Milton Erikson (1901-1980)


Im Gegensatz zur sog. "Klassischen Hypnose" mit direkten Anweisungen, ist die Form nach Erickson eine sehr elegante und vielseitige Form der Hypnose. Ihr Vorteil ist, dass sie vollständig auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Patienten eingeht. Hier wird davon ausgegangen, dass jeder bereits alle nötigen Fähigkeiten und Ressourcen zur Heilung selbst in sich trägt. Im richtigen Kontakt mit dem Unterbewusstsein geschieht die Problemlösung dann meist autonom, der Therapeut stützt diesen Heilungsprozess lediglich geschickt. Heute arbeiten viele gute Therapeuten mit den kraftvollen "Erickson-Mustern" der Hypnotherapie überaus erfolgreich! 

Institutionelle Anerkennung der Hypnosetherapie

Bereits 1892 erkennt die British Medical Association (BMA) die therapeutischen Wirkungen der Hypnose an. 1952 wird Hypnose in Großbritannien in die Ausbildung klinischer Berufe übernommen. 1961 folgt die USA. In Deutschland werden die Studien zur klinischen Hypnose 15 Jahre lang geprüft, ehe schließlich am 27.03.2006 Hypnotherapie als Methode anerkannt wird.

Dennoch gibt es bis dato in Deutschland keine von einem Bundesamt veröffentlichte Statistik zur Hypnose. In Großbritannien wurden im Jahr 2000 1,5 Millionen medizinische Hypnosen durchgeführt. Jede fünfte Einrichtung der medizinischen Erstversorgung bietet dort Hypnose an. Bereits vor 20 Jahren waren rund 200 wissenschaftliche Studien zur klinischen Hypnose bekannt. Die Zahl steigt seitdem überproportional stark an.

 

Hypnose – ein natürlicher Zustand?

Ein Mensch in Hypnose stellt auch nach 100 Jahren die Forscher vor Rätsel, verblüfft Wissenschaftler aus Harvard, Freiburg oder Stanford immer wieder aufs Neue.

 

 

 

Viele Forscher glauben inzwischen, dass wir mehrmals täglich für kurze Zeit in hypnoseähnliche Zustände fallen (etwa alle 90 Minuten, daher der Pausenrhythmus in Schulen). Kinder bis zum siebten Lebensjahr sind sogar ständig in diesem Trancezustand. Fast jeder ist schon einmal Auto gefahren und kann sich hinterher nicht erinnern, was unterwegs passiert ist. Beim Lesen eines Krimis vergisst man die Welt um sich, und spielende Kinder muss man oft dreimal zum Essen rufen. Alles Zustände, die dem der Hypnose verblüffend ähneln.

Es ist also ein jedem bekannter vollkommen natürlicher Bewusstseinszustand, den wir übrigens auch beim abendlichen Übergang vom Wachbewusstsein in den Schlaf und schon lange vor unserer Geburt als selig-wohliges Gefühl im Mutterleib erfahren haben. In einer therapeutischen Heilhypnose wird dieser Zustand lediglich bewusst hergestellt und intensiviert.

In einer Trance tritt unser sonst ständig kontrollierendes Wachbewusstsein in den Hintergrund und das Tor zur inneren Welt der Symbole und eigenen Bildvorstellungen wird weit geöffnet (wie sonst auch im nächtlichen Traum).

Wissenschaftlich belegt ist, das alles was wir täglich bewusst und vom logischen Verstand her tun und sagen nur ca. 10% der Ressourcen sind, die uns tatsächlich zur Verfügung stehen und damit nur zwei Prozent der Aktivität unserer Nervenzellen auf unser Bewusstsein entfallen, während die anderen 90% unseres Wesens und persönlichen Ausdrucks und damit 98 Prozent der Aktivität unserer Nervenzellen unbewusst ablaufen.

Wenn unser Unterbewusstsein so groß ist wie ein Fußballfeld, dann hat unser Bewusstsein etwa die Dimension einer Streichholzschachtel oder das Bewusstsein ist nur "die Spitze vom Eisberg". 

 

Vieles wovon unser Verstand glaubt es vergessen zu haben, Dinge die  wir erlebt, getan und gefühlt haben werden fast ausnahmslos wie in einem großen persönlichen Archiv in diesem riesigen unbewussten Reservoir gespeichert und wirken tagtäglich in unserem Leben nach. Hier liegt auch der Zugang zu chronischen Erkrankungen, Ängsten und den meisten psychischen Leiden verborgen. Mit anderen Worten: Die eigentliche Führung über unser Leben hat das Unterbewusstsein. Das betrifft unser Handeln, die Regulierung des Stoffwechsels, unser Immunsystem, unsere Instinkte, unsere Empfindungen.

Im Gehirn gibt es tatsächlich so etwas wie eine Schaltzentrale all dieser Vorgänge. Es ist das limbische System. Das limbische System wird auch Säugetierhirn genannt, weil wir es mit den Säugetieren gemein haben.

Das Limbische System ist Gefühls- und Gesundheitszentrale im Gehirn. Auch Gedanken werden von ihm mit einem „Gefühlsstempel“ versehen. Es ist mit vielen anderen Arealen des Gehirns stark vernetzt. Inzwischen hat die Hirnforschung herausgefunden, dass nicht nur das Vegetative und Unbewusste, sondern auch jeder bewusste Gedanke durch das limbische System gefiltert und beeinflusst wird. Selbst willentliche Entscheidungen und rationale Vorgänge wie Rechenaufgaben lösen oder Schachspielen erhalten durch das limbische System eine Art Gefühlsstempel. Das gilt auch für Erinnerungen, Handlungen und Gewohnheiten. Das heißt, nichts geht ohne Gefühl. Auch, wenn uns dies nicht bewusst ist.

Diese Schaltzentrale, das limbischen System, beeinflusst fast alles, was in und mit uns geschieht – wie wir denken und fühlen, was wir erreichen, wie und wer wir sind.

Wurden z. B. einem kleinen Kind öfters Geschichten von "bösen Geistern" in dunklen Kellern erzählt, ist es möglich, dass das Kind dies als wahr ansieht und verinnerlicht und der heute vielleicht 50-jährige erwachsene Mann hat nun möglicherweise unerklärliche panische Angst im eigenen Hauskeller, wenn plötzlich das Licht ausgeht. Oder jemand wurde als Kind beim Aufsagen in der Klasse regelmäßig gehänselt und ausgelacht und kann heute schon allein bei der Vorstellung vor einer Gruppe eine Rede zu halten, wochenlang kaum schlafen und wacht immer wieder schweißgebadet auf.

Mit einem guten Therapeuten ist es möglich in einer gezielt geleiteten Trance sich dieser damaligen Situation bewusst und mit neuen Erkenntnissen zu stellen und sich somit von seiner Phobie nachhaltig zu befreien. Die meisten Menschen erfahren mit kompetenter Heilhypnose hier rasche und dauerhafte Hilfe bei ihren Leiden, viel schneller und effektiver als z. B. in einer Gesprächsanalyse oder anderen Therapieverfahren.


Wo bzw. wobei kann Hypnose helfen?

  

Die moderne, ursachenorientierte Hypnose und deren breitgefächerte Anwendungsmöglichkeit kann Ihnen unnötige Langzeittherapien, die das Leiden unnötig heraus zögern - wenn überhaupt - oft nur die Symptome erträglicher machen - einfach und viel schneller helfen.
Ein Problem ist erst wirklich gelöst, wenn es auch im Unterbewusstsein eines Menschen gelöst wurde. Das kann nur durch direkte Kommunikation mit dem Unterbewusstsein geschehen; aufdeckende Hypnose kann das - automatisch, natürlich, gezielt.

Hypnose kann in sehr vielen Lebensbereichen und Problemfeldern helfen, egal ob in geistig-seelischen oder in körperlichen Bereichen. Wo Hypnose als Therapie indiziert ist, ist sie statistisch gesehen zu 70 Prozent erfolgreich (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Hypnose DGH)

  

  

  

o  Hilfe bei

 

Antriebslosigkeit

Konzentrationsstörungen

Effektiverem Lernen

Innerer Unruhe

Verhaltensänderungen jeder Art

Lampenfieber

persönlichen Krisen

Schüchternheit

Sorgen

Schulproblemen

Überforderung

ungesunder Lebensweisen

Ziel- u. Ratlosigkeit

Mobbing

Stress

Schlaflosigkeit

  

  

  

o  Entspannung

 

in allen Lebenslagen

Schmerzfreiheit in Tattoo Studios

bei Zahnarztbesuchen

in der Schwangerschaft

bei Prüfungssituationen

vor körperlichen Wettkämpfen

Tiefenentspannung

o  Geburtsvorbereitung/ Kinderwunsch

  

  

  

 

Lösen von


körperlicher Anspannung

innerer Unsicherheit

Selbstbeschränkungen

Lernblockaden

schlechten Angewohnheiten

unangenehmen Denkmustern

Schuldgefühlen

 


Verbesserung /Stärkung:


Intuition und Wahrnehmung

sozialer Fähigkeiten

eigener Körperwahrnehmung

des Immunsystems

Schnellere Regeneration nach

    Verletzungen aller Art

Selbstvertrauen


u.v.m.